Jörg Aufenanger:

Alter: 30 Jahre, Freundin, noch nicht verheiratet und keine Kinder.

Nach meinem landwirtschaftlichen Fachabitur am Gregor Mendel Berufskolleg in Paderborn studierte ich Agrarwirtschaft an der FH Südwestfalen in Soest.

Im Jahr 2010 habe ich dann den Betrieb meines Vaters übernommen. Zu dieser Zeit war der Betrieb noch ein konventioneller Milchviehbetrieb mit Färsenaufzucht und Bullenmast. Unsere Hofchronik reicht in das Jahr 1672 zurück, seit dem bewirtschaftet unserer Familie diesen Betrieb.

Impressionen vom Hof

Bio-Hof Jörg Aufenanger

Über unseren Bio-Bauernhof

Moderne Tiehrhaltung

Nach dem mir dann klar war, wie mein zukünftiger Weg weiter gehen soll, haben ich Mitte 2011 mit einem Berufskollegen eine GbR gegründet und wir sind in die Umstellung des Betriebs auf Ökologische Wirtschaftsweise eingestiegen. Zu Beginn der Umstellung war die Milchkuhhaltung bereits abgeschafft und nur noch ein Rest Rinder im Betrieb. Im Herbst 2011 haben wir dann begonnen, einen Maststall für 400 Tiere zu errichten, den wir dann im Mai 2012 beziehen konnten. Nach einigen sehr turbulenten Jahren mit einigen Hoch und Tiefs haben wir dann im Jahr 2015 den Entschluss gefasst, den Betrieb noch einmal zu erweitern und so entstand ein neues Gebäude wodurch sich die Anzahl der Mastplätze auf 800 Plätze erhöhte.

 

Kennzahlen: Jedes Tier hat 1,2 m2 platz im Stall inneren und 1 m2 im Außenbereich zu Verfügung. Alle Tiere haben permanent die Möglichkeit sich draußen wie im innen Bereich aufzuhalten. Im Gebäude gibt es ein Nest in der sich die Schweine hineinlegen, da es dort warm ist. Die Wärme entsteht durch die Körperwärme der Schweine. Es gibt keine Künstliche Luftführung im Stall, da alles sich durch natürliche Lüftung reguliert. Sämtliche Bereiche sind mit Stroh ausgestattet…. Keine Spalten. Die Tiere werden nicht an unser Haltungssystem angeglichen was bedeutet das keine Zähne und Schwänze abgeschliffen bzw. geschnitten werden.

 

Das Futter, mit dem unsere Tier versorgt werden, wird zur Hälfte auf unseren eigenen Flächen angebaut und zur andere Hälfte von benachbarten Biobetrieben zugekauft. Wir wirtschaften in einer vielfältigen Fruchtfolge, in der wir Sommerungen wie Winterungen und Leguminosen anbauen (Weizen, Gerste, Hafer Triticale, Erbsen, Ackerbohnen und Sommergerste). Neuerdings auch Kleegras, welches wir auch an unsere Tiere verfüttern.

 

Der im Betrieb anfallende Dung (Mist und Jauche) wird als Wirtschaftsdünger auf unseren Ackerflächen ausgebraucht. Er sorgt dafür, dass unser Getreide gut wächst, er verbessert die Bodengare nachhaltig und unterstützt die Ansiedlung von Nützlingen. Somit bewirtschaften wir unseren Betrieb im so genannten Kreislauf, in dem kein Dünger oder ähnliches von außen eingebracht wird. Selbst das Stroh für die Tiere bergen wir von unseren eigenen Flächen.

Meine Lieblingswurst von Börner-Eisenacher

In dünne Scheiben geschnitten und gebraten oder gegrillt mit Spiegelei oder Rührei serviert, ist unser Bio Bacon ein echter Genuss. Auch zum Rohverzehr hervorragend geeignet.

> weiter zum Bio Bacon- Delikatess Frühstücksspeck auf der Website von Börner-Eisenacher

Jörg Aufenanger: Meine Lieblings-Biowurst von Börner-Eisenacher
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